Narbenabdeckung nach einer Haartransplantation mittels F.U.T.-Methode

Vielfach machen misslungene Haartransplantationen korrigierende Folgebehandlungen notwendig. Die F.U.E.-Methode ist das einzige Verfahren der Haartransplantation, das die gesamte Bandbreite an Korrekturbehandlungen technisch ermöglicht. Dazu gehören:

  • Schonende und zahlenmäßig genau dosierte Gewinnung von Transplantaten auch für kleine zu korrigierende Behandlungsflächen
  • Gewinnung von Körperhaaren als Spendermaterial für Korrekturbehandlungen
  • Transplantation von durch herkömmliche Verfahren der Haartransplantaiton verursachte Narbengewebe (z.B. Streifennarbe), auf die wir weiter unter näher eingehen
  • Extraktion und Entfernung von einzelnen oder mehreren falsch ausgewählten und fehlplatzierten follikulären Einheiten (FE) in der Haarlinie
  • Korrekturen am Haarlinienverlauf.

Die häufigsten Ursachen für Korrekturbehandlungen, die in unseren Partnerkliniken durchgeführt werden, können nach Häufigkeit sortiert, in folgende Gruppen eingeordnet werden:

  • Geringe Anwuchsrate der Transplantate
  • Unnatürliche Haarlinie
  • Operationstechnisch bedingte Folgen der Transplantatgewinnung: Narbenbildung und traumabedingtes Effluvium im Entnahmeareal
  • Iatrogen bedingte Ausdünnung bzw. Alopezie des Kapitalismus durch nicht fachgerechte Durchführung der Haartransplantation, wie z.B. Zustand nach Shock Loss.

Die am häufigsten verwendete Haartransplantationsmethode ist die Streifenmethode (F.U.TMethode). Sie ist ein gewebetraumatisierendes Verfahren, welches bestimmte Operationsfolgen und ggf. Komplikationen nach sich zieht. Die Entstehung der Narbe ist methodenbedingt unausweichlich. Während die Länge der Narbe der Länge des entnommenen Hautstreifens entspricht, variiert die entstandene Narbenbreite operationstechnisch bedingt durch die Breite des Dissektats und durch patientenindividuelle Faktoren.

Ferne kann ein Effluvium im Entnahmearal als Komplikation auftreten. Durch das infolge des Operationstraumas induziert Effluvium und das Fortschreiten des androgenetischen Haarausfalls sowie die altersbedingte Abnahme des Haarschaftdurchmessers wird die Streifennarbe mit der Zeit zunehmend sichtbarer. Mit überdeckbarem Sichtbarwerden der Narbe(n) wächst meist auch der Patientenwunsch nach einer Transplantation des Narbengewebes mit Haaren, um diese durch Haare verdecken zu können und/oder um die Haare kurz zu tragen.

Die Transplantaiton der Narbenarelae geht im Vergleich zur Transplantaiton eines nicht vernarbten Gewebes fast immer mit einer geringeren Anwuchsrate einher. Dieser variiert je nach angewendeter Nahttechnik, Gefäßversorgung und Transplantatauswahl zwischen 30-70 %.

Die geringsten Anwuchsraten werden bei Narben erzielt, die durch den Wundverschluss nach Trichophytic-Closure-Technik entstanden sind. Bei dieser Technik werden die Wundränder nicht wie üblich adaptiert, sondern überlappend vernäht oder geklammert. Als Folge entsteht eine verdickte Narbe, welche nicht nur die Inzision von Empfangslöchern erschwert, sondern auch das Anwachsen der Transplantate stark beeinträchtigt. (Quelle: Minimalinvasive Haartransplantation, Reza P. Azar, Springer-Verlag)

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