Narbenabdeckung nach einer Haartransplantation mittels FUT-Methode

Bei der Haartransplantationstechnik FUT(Follicular Unit Transplant) oder Strip-Technik handelt sich um eine veraltete Haartransplantationstechnik. In den letzten Jahren wird diese immer weniger durchgeführt und von der FUE-Technik ersetzt, die minimal invasiv ist und keine Narben hinterlässt. Der größte Nachteil der FUT-Strip Technik ist, dass sie permanente Narben im Bereich der Donor-Region am Hinterkopf hinterlässt. Es wird geschätzt, dass 35-40% der Patienten die einen plastischen Chirurgen oder Dermatologen für eine Haartransplantation aufsuchen, bereits eine oder mehrere Operationen mit der FUT-Strip Technik untergezogen worden sind. Etwa die Hälfte haben große auffällige Narben am Hinterkopf, welche verdeckt werden müssen.

Die Techniken zur Narbenkorrektur

Die Narbenkorrektur nach vorheriger Haartransplantation mit der FUT oder Strip-Methode ist eine schwierige und sehr anspruchsvolle Prozedur. Aus diesem Grund sollte sie nur durch qualifizierte erfahrene plastische Chirurgen und das Haartransplantationsteam unserer Partnerkliniken durchgeführt werden. Es gibt drei grundliegende Techniken zur Narbenkorrektur nach durchgeführter Haartransplantation mit der FUT-Technik:

Nach dieser Technik wird die alte Narbe in einer Zickzack-Form (W-Plastik) exzidiert und anschließend die Wundränder atraumatisch mobilisiert. Im Anschluss wird die Wunde schichtweise von der Tiefe zur Oberfläche mit einer speziellen Technik, die so genannte trichophytische Verschlusstechnik (Trichophytic Closure) genäht.   Diese Technik ist vor allem bei mittleren oder großen Narben indiziert, wenn es eine ausreichende Flexibilität der umgebenden gesunden Haut vorhanden ist. Das Endergebnis wird 8-12 Monate nach der Operation erwartet und kann eine erhebliche Reduktion bis zu 80% der Narbenbreite erreichen, so dass die Narbe praktisch nicht mehr sichtbar ist.In besonderen Fällen kann die W-Plastik mit der FUE-Technik für ein besseres kosmetisches Ergebnis kombiniert werden.

Zur Abdeckung der postoperativen Narben nach der Haartransplantation mit der FUT oder Strip Technik werden gesunde Haarfollikel mit der FUE-Technik implantiert. Die FUE-Technik eignet sich für die Narbenabdeckung mit hervorragenden natürlichen Ergebnissen. Sie ist minimal-invasiv und hat im Vergleich zu anderen Methoden viele Vorteile (kurze Erholungszeit, minimale Schmerzen, schnelle Rückkehr an den Arbeitsplatz, etc.).Interessanterweise können bei dem Transplantieren postoperativer Narben mit der FUE-Technik am Hinterkopf auch Haarfollikeln aus anderen Körperregionen erfolgreich angewendet werden. In der Regel werden Haare aus der Brust Rücken oder aus dem Gesicht entnommen.

Die FUE-Technik (Follicular Unit Extraction) ist nicht nur zur Abdeckung postoperativer Narben nach Haartransplantation sondern auch für die Abdeckung jeder postoperativen, kongenitalen und posttraumatischen Narbe indiziert. Jegliche Narbenabdeckung der behaarten Kopfhaut durch Haartransplantation mittels der FUE-Technik findet in einer natürlichen Weise statt mit exzellenten Ergebnissen. Liefert somit eine endgültige Lösung bei chronischen Problemen von alten Narben, die nicht anders effektiv behandelt werden konnten.

Das Endergebnis ist innerhalb der ersten 10 bis 12 Monate nach der Sitzung zu erwarten. Es kommt allerdings nicht selten vor, dass sogar 18 Monate nach der Behandlung zum weiteren Haarwachstum kommt, vor allem wenn Körperhaare (body hair) implantiert werden.

Aufgrund der nicht-invasiven Natur der FUE und deren wissenschaftlich und klinisch belegten Erfolges nicht nur am Kopf, sondern in jedem Körperbereich, wird sie in unserer Partnerklinik auch für das Transplantieren von Narben im Gesichtsbereich und Körper eingesetzt.

Sie wurde bisher mit großem Erfolg zur Abdeckung traumatischer Narben oder Verbrennungsnarben im Gesichtsbereich (Augenbrauen, Koteletten, Schnurrbart, Bart, etc.) sowie seltener bei posttraumatischen oder postoperativen Narben an anderen behaarten Körperbereichen durchgeführt.

Solche Beispiele sind die Haartransplantation im Brustbereich bei Männern mit Zustand nach postoperativer Behandlung der Gynäkomastie oder im Bereich der Tibia bei Zustand nach Trauma.

Wenn weder eine Exzision der Narbe und Verschluss nach W-Plastik noch eine Haarfollikelimplantation nach FUE-Technik möglich ist, kann alternativ eine permanente Tätowierung im Bereich der Narbe in Betracht gezogen werden. In den letzten Jahren wurde die Narbenabdeckung mittels Mikropigmentation beliebt.

Bei der Behandlung wird die Narbe mit sehr kleinen Pigmenten (spots) oder Farbstofflinien abgedeckt. Die Technik verspricht ein sehr natürliches Aussehen, welches die Illusion von einem Kopf voller kurz-geschnittener Haare hervorruft.

Die Mikropigmentation darf nur von spezialisierten Technikern oder ausgebildetem spezialisierten medizinischen oder Pflegepersonal unter hygienischen- und Sterilisationsbedingungen durchgeführt wird. Bei fast allen Fällen ist die Applikation einer Lokalanästhesie erforderlich.

Vor jeder Sitzung ist eine gute Desinfektion des behandelten Areals nach hygienischen Protokollen indiziert. Alle verwendeten Instrumente sollten gut sterilisiert sein. Die Farbstoffe sollten vorsichtig ausgewählt werden. Die Konsistenz und die Farbauswahl der Farbstoffe sind wichtig um ein bestmögliches ästhetisches Ergebnis zu erzielen und gleichzeitig die Sicherheit des Patienten gewährleisten zu können, in dem sie nicht toxisch oder allergisch potent sind. Die Tätowierung ist zwar keine therapeutische Behandlung kann jedoch eine störende Narbe am Kopf abdecken und aus diesem Grund stellt sie eine gute Alternative dar.

Voraussetzung für ein gutes kosmetisches Ergebnis ist die große Erfahrung und die sorgfältige Applikation, sodass sowohl die Sicherheit des Patienten als auch die Patientenzufriedenheit garantiert werden können.

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Mit dem kahler werdenden Haar fühlte ich mich zunehmend unwohler, ich war einfach nicht mehr so unbeschwert wie früher und wurde bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten auf Smart Medical aufmerksam. Also vereinbarte ich einen Beratungstermin. Mein Eindruck, den ich dabei von Smart Medical bekam, war derart positiv, dass ich mich sehr rasch entschloss eine Haarverpflanzung machen zu lassen. Ein Jahr nach der Behandlung, kann ich mit recht sagen – es war die richtige Entscheidung.

Kundenerfahrung Smart Medical
Thomas Sattlegger
Wien

Vom Smart Medical Beratungsgespräch bis hin zum ärztlichen Aufklärungsgespräch vor Ort in der Klinik verlief alles komplikationslos und einfacher als erwartet. Kann ich nur empfehlen.

Haartransplantation Erfahrung
Markus Carnol
München

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